Alle Kunstdreads lassen sich in zwei Kategorien einteilen, je nach Art der Basis: „Double-Ended“ (DE) (wenn eine Dreadlock-Basis zwei Enden hat) und „Single-Ended“ (SE) – Dreadlocks mit jeweils einem Ende. Unsere Antworten auf die folgenden Fragen helfen Ihnen zu bestimmen, welche der beiden Einarbeitungsarten für Sie die richtige ist:
Supervolumen oder natürlicherer Look?
DE-Dreadlocks wirken aufgrund der verdoppelten Anzahl an Enden deutlich voluminöser als SE-Dreadlocks. Das Volumen lässt sich wählen und anpassen. Dreadlocks können auch je nach gewünschtem Flechtresultat kombiniert werden – wenn Sie beispielsweise einen Zopf machen möchten, der nicht zu dick ist, aber gleichzeitig ein gutes Volumen behalten soll, können Sie DE-Dreadlocks am Oberkopf einarbeiten und SE-Dreadlocks am Hinterkopf und Pony.
Empfindlichkeit der Kopfhaut und die Struktur Ihres Haares.
Da DE-Dreadlocks mehr Volumen haben, ist es logisch, dass zu ihrer Herstellung mehr Kanekalon verwendet wird. Folglich verdoppelt sich im Vergleich zu SE-Dreadlocks das Gewicht des Sets. Natürlich ermöglichen moderne Techniken zur Herstellung temporärer Dreadlocks, selbst die voluminösesten und längsten Sets nahezu schwerelos zu machen, aber die Empfindlichkeit der Kopfhaut variiert in einem recht weiten Bereich. Wenn Ihr Kopf schon von einem normalen Zopf oder einer Mütze müde wird, ist es klug, sich für ein geringeres Volumen an Dreadlocks zu entscheiden. Das Gleiche gilt für Ihre Haarstruktur: Wenn Ihr Haar dünn, brüchig und schwach ist, ist es besser, sich für SE-Dreadlocks zu entscheiden oder DE und SE zu kombinieren und sie basierend auf Ihrer Haarstruktur auf verschiedene Bereiche Ihres Kopfes zu verteilen.
Wenn Sie selbst nicht bestimmen können, welche Art von Kunstdreads für Sie die richtige ist, können Sie jederzeit alle Ihre Fragen an den Meister richten. Eine ausführliche Beratung ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem einfachen Einarbeiten und angenehmen Tragen ohne Verluste und Missverständnisse.

